Der Ursprung des Privateigentums

Veranstaltung mit Prof. Dr. Michael Brie
Die Veranstaltung muss leider auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Wir informieren Sie.

Der französische Philosoph Jean Jaques Rousseau (1712 – 1778) schrieb einst: „Der erste, der ein Stück Land eingezäunt hatte und dreist sagte: ‚Das ist mein‘ und so einfältige Leute fand, die das glaubten, wurde zum wahren Gründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wieviele Verbrechen, Kriege, Morde, Leiden und Schrecken würde einer dem Menschengeschlecht erspart haben, hätte er die Pfähle herausgerissen oder den Graben zugeschüttet und seinesgleichen zugerufen: ‚Hört ja nicht auf diesen Betrüger. Ihr seid alle verloren, wenn ihr vergeßt, daß die Früchte allen gehören und die Erde keinem.’“

Schon dieses Zitat erscheint vielen heute seltsam, denken sie doch, nein, sind sie doch sicher, Privateigentum gab es schon immer. Das Recht auf Privateigentum erscheint gleichsam als Naturgesetz. Aber, war das immer so? Gab es Zeiten, da es anders war? Vage erinnern sich manche an den Begriff Allmende, dass zumindest einiges früher allen gehörte…

Welche Grundlagen hat also das Privateigentum, sind sie unumstößlich oder gibt es Alternativen?

Prof. Michael Brie ist Philosoph. Er war lange Jahre Direktor des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung und ist Mitglied im Kuratorium des Instituts Solidarische Moderne sowie des wissenschaftlichen Beirats von Attac.

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