Auf lange Sicht sind wir alle tot und ärmer

Auf lange Sicht sind wir alle tot und ärmer – zu dem aufregenden Buch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ von Thomas Piketty

Veranstaltung mit Prof. Dr. Rainer Rilling, Marburg
Dienstag, 10.2.15, 19.30 Uhr, Hotel Klingelhöffer, Alsfeld, Hersfelder Straße

Thomas Piketty, französischer Wirtschaftswissenschaftler, hat ein international stark beachtetes Buch unter dem Titel „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ vorgelegt, in dem er seine vorangegangenen historischen Forschungen zur Einkommens- und Vermögensverteilung mit einer Theorie unseres Wirtschaftssystems unterlegt.

Er argumentiert, dass unregulierter Kapitalismus unweigerlich eine steigende Vermögenskonzentration nach sich ziehe. Diese führe tendenziell zu Stagnation in der Wirtschaft und sei eine Bedrohung für die Demokratie. Mit diesen Thesen, fußend auf einer geradezu erdrückenden Menge an empirischem Material, macht Piketty Furore in den Feuilletons und sorgt für kontroverse Debatten, auch und gerade unter sich links verstehenden Menschen.

Der Marburger Soziologe Rainer Rilling hat das Buch gelesen und führt kurz in das umstrittene Werk ein, stellt die wichtigsten Thesen daraus vor und erläutert einige Kritiklinien daran.

Der Eintritt ist frei.

 Presseecho:
OZ Rilling Piketty

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