Marx 200: Widersprüche über Widersprüche

Veranstaltung mit Prof. Thomas Kuczynski, Dienstag, 5.6.18 um 19.30 Uhr in Alsfeld, Hotel Klingelhöffer, Hersfelder Str. 47

Das Kaital 2. Band, Mansukriptseite
Gemeinfrei

Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus.“ Mit diesem berühmt gewordenen Satz beginnt eines der einflussreichsten Büchlein der Weltgeschichte: das Manifest der Kommunistischen Partei von Karl Marx. Das nur 23 Seiten lange Werk entwickelte eine ungeheure weltumspannende Wirkung, nicht zuletzt dank seiner mitreißenden Sprache, kulminierend in dem nicht minder bekannten Schlusssatz: „Proletarier aller Länder vereinigt Euch!“ Und doch lebte der Mann, der in einer BBC-Umfrage vor einigen Jahren als größter Philosoph aller Zeiten und von den ZDF-Zuschauern als einer der drei wichtigsten Deutschen benannt wurde und dessen Werke zu den meistgedruckten Büchern überhaupt gelten, in äußerst prekären Verhältnissen. Und dies ist beileibe nicht der einzige Widerspruch im Leben des Karl Marx. Spätestens mit dem Ende der Sowjetunion schien vielen Marx ein alter Hut. Doch das hat sich spätestens mit der großen Finanzkrise 2007/2008 geändert. Marx ist wieder in aller Munde.

Und das zu Recht, meint Thomas Kuczynski. Für ihn ist Marx »immer wieder ein ungeheurer Anreger« und er wird uns Leben und Werk des großen Philosophen und Gesellschaftstheoretikers näher bringen und das genau einen Monat nach dessen 200. Geburtstag.

Prof. Dr. Thomas Kuczynski, Ökonom und Statistiker aus Berlin, war bis 1989 letzter Direktor des Instituts für Wirtschaftsgeschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR und arbeitet seither als freier Wissenschaftler und Publizist.

Der Eintritt ist frei.

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