Novemberpogrome 1938 und Judenverfolgung im Vogelsberg

Veranstaltung mit Carsten Eigner, Dienstag, 17.11.15, 19.30 Uhr,
An der Alten Schule 7, 36355 Grebenhain-Bermuthshain, Muna-Museum

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten in ganz Deutschland Synagogen. Die Schaufenster jüdischer Geschäfte wurden zertrümmert, die Wohnungen jüdischer Bürger demoliert und ihre Bewohner misshandelt. Die Täter: vielfach Angehörige von Sturmabteilung (SA) und Schutzstaffel (SS), aber auch viele andere ließen ihrem Hass in dieser Nacht freien Lauf.

Weit mehr als 1300 Menschen starben in Folge der Ausschreitungen, die Hälfte aller Synagogen oder Gebetshäuser in Deutschland und Österreich wurden stark beschädigt oder ganz zerstört.

Was geschah im Vogelsberg, also in unserem unmittelbaren Umfeld in jener Nacht (und in den Jahren davor und danach) mit der jüdischen Bevölkerung?

Der Historiker Carsten Eigner hat die Quellen erforscht und viele Fakten zusammengetragen, die ein detailreiches Bild der Ereignisse vermitteln. In den Räumen des Munamuseums wird er zu diesem Thema referieren

Hier der Pressebericht aus dem Lauterbacher Anzeiger

 

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