Da darf man nicht wegschauen – Antisemitismus heute

Veranstaltung mit Meron Mendel, Frankfurt, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank
am Freitag, den 19.01.2018 um 19:30 Uhr in Alsfeld
Hotel Klingelhöffer, Hersfelder Str. 47

Der König Rothschild. Antisemitische Karikatur auf der Titelseite der französischen Zeitschrift Le rire (16. April 1898) Dargestellt ist ein Mitglied der jüdischen Bankiersfamilie Rothschild, der die ganze Welt in seinen Krallen hält (gemeinfrei)

Die Zahl antisemitischer Straftaten in Deutschland nimmt seit zwei Jahren wieder zu. Etwa 90 Prozent dieer Straftaten werden in Deutschland von Rechtsextremen begangen.

Studien seit den 1950er Jahren zeigen, dass nach wie vor jeder Fünfte hierzulande latent antisemitisch denkt. Ein Strom verschwörerischer Geschichten zieht sich durch alle Schichten der Gesellschaft, die zumeist eine antisemitische Begleitmusik haben.

Antisemitische Vorurteile nehmen verschiedene Formen an, verändern die Art und Weise, in der sie geäußert werden – und bleiben doch antisemitisch.

Neben dem Antisemitismus aus der politisch rechten Ecke gibt es auch unter Muslems verbreitet antisemitische Auffassungen. Spätestens mit den antisemitischen Großdemonstrationen in zahlreichen bundesdeutschen Städten im Sommer 2014 ist auch der arabischislamische Antisemitismus zu einer öffentlich überaus präsenten Wirklichkeit in Deutschland geworden.

Darüber hinaus finden sich auch allzu oft antisemitischen Stereotype, wenn es um Auseinandersetzungen über den Nahen Osten und der Besatzungspolitik Israels geht.

Über die verschiedenen Formen des Antisemitismus wird Meron Mendel sprechen und diskutieren.

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