ERZIEHUNG NACH AUSCHWITZ IN DER MIGRATIONSGESELLSCHAFT

NATIONALISMUS, RASSISMUS UND ANTISEMITISMUS ALS HERAUSFORDERUNGEN FÜR DIE PÄDAGOGIK

Online-Veranstaltung mit Katharina Rhein (Goethe-Universität Frankfurt) am 09.11.2020 um 19:30 Uhr

Der Registrieungslink ist hier:
https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_tdLf8wa8QAG2jwiJumaO0w

Am 9. November 1938 brannten in Deutschland die Synagogen, wurden Juden verfolgt, verschleppt, geschlagen und ermordet.

Diesem Ereignis wird in Deutschland seit Jahrzehnten gedacht.
Der zunehmende Antisemitismus und rechtsterroristische Gewalt erfordern auch das Nachdenken über die Wirkungen bisheriger Gedenkkultur im Lande.

Das nationale Selbstbild in Deutschland ist davon geprägt, dass man sich besonders gut mit der NS-Geschichte auseinandergesetzt habe.
Der Blick in die Geschichte der Bundesrepublik zeigt, dass Antisemitismus und Rassismus offiziell vor allem dann als gesellschaftliche Probleme wahrgenommen wurden, wenn das nationale Ansehen als demokratische Gesellschaft, die den Nationalsozialismus überwunden hat, gefährdet war.

Im Vortrag geht es um die Frage, wie nationales Selbstbild und Erinnerungspolitik miteinander in Zusammenhang stehen.

Katharina Rhein ist promovierte Erziehungswissenschaftlerin, Soziologin Sie arbeitet aktuell in der Forschungsstelle NS-Pädagogik an der Goethe-Uni in Frankfurt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Volkshochschule des Vogelsbergkreises statt.

Präsentation zum Vortrag hier: